Eröffnung des Münchhausenmuseums in Dunte (Lettland)


Abbildung des Münchhausenmuseums in Dunte
Münchhausenmuseum in Dunte

Heute, am 32. Mai 2005, wurde auf echt "Münchhausensche Art und Weise" das Münchhausenmuseum in Dunte (Lettland) nach nur 6-monatiger Bauzeit eröffnet. Nachdem 17 Uhr das offizielle Reden - gespickt mit Lob und guten Wünschen - anhub, konnte nach deren Abklingen gegen 18 Uhr endlich das "Rote Band" von den dazu Auserkorenen unter Donnerschlag zerschnitten werden. Somit war der Weg frei in das neue, auf dem Grundriss des früheren Gutshauses derer von Dunten errichtete Münchhausenmuseum.


Jacobine von Dunten, stehend
Jacobine

Das großzügig geschnittene Haus bietet viel Interessantes und Wissenswertes sowohl über den weltberühmten "Baron Münchhausen" als auch über seine von hier stammende erste Frau, Jacobine von Dunten, mit der Münchhausen 6 Jahre hier in Dunte verbrachte.


Baron Münchhausen, stehend
Der Baron

Auf dieser Einweihung fehlte keine der beteiligten Persönlichkeiten: Münchhausen höchstpersönlich war anwesend und mit ihm seine Frau Jakobine. Das Hoforchester spielte auf und allerlei dienstbares Gesinde tat sein Übriges, um zum Gelingen der feierlichen Eröffnung beizutragen.

Es gab Münchhausens Lieblingsspeisen: Strömlinge auf frischem weißem Brot, Suppe aus bodenständigen Früchten, welche gemeinhin als Pommes de terre (deutsch: Kartoffel) bekannt sind und echten münchhausenschen Käse mit Schwarzbrot. Natürlich fehlte auch nicht das gute Wässerchen und das spezielle von Münchhausen gebraute Bier, welches reichlich manche Kehle hinunterfloss.

Auch die für das Wetter Verantwortlichen hatten ein Einsehen und ließen den Himmel nur in Riga weinen. Dadurch konnte in Dunte die Sonne ab und zu hinter den Wolken hervorschauen. Aber selbst, wenn sie es einmal nicht tat, war ihre Anteilnahme an diesem wunderbaren Ereignis doch überall zu spüren.


4 Hofmusiker, spielend
Die 4 "Hofmusiker"

Vögel und allerlei anderes Getier war stimmintensiv am Fest beteiligt. Die Pilze wuchsen entlang Münchhausens Wanderpfad auf den Bäumen und sogar die echten lettischen Gurkentannen trugen anlässlich dieses Tages ihren Grünegurkenschmuck.

Das Museum ist mittwochs bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.